Chile – Wüste, Vulkane, unendliche Weiten

11.10.2017

5.800 Kilometer  in 5 Wochen legte ich innerhalb Chiles während meines Urlaubes zurück. Es ging durch die Wüste und ans Meer, zu saftig grünen Inseln und vereisten Vulkanen. Im Folgenden stelle ich Ihnen die unvergesslichsten Orte  meiner Reise vor.

 

San Pedro de Atacama

San Pedro de Atacama ist ein echter Touristenmagnet. Hier ist es bunt und lebhaft, edle Luxushotels reihen sich an Pensionen und schlichte Hostels, viele Restaurants bieten bis spät abends chilenische Spezialitäten an, von Maispasteten bis zu gefüllten Teigtaschen. Besonders gut gefiel es mir im „Tierra Todo Naturale“: Hier sitzt man zwischen weiß-getünchten Wänden unter einem Dach aus dünnen Holzzweigen.

San Pedro de Atacama liegt auf etwa 2500 Metern Höhe inmitten der Atacama-Wüste und ist ein Oasen-Dorf. Viele Touren starten von hier zu den umliegenden Sehenswürdigkeiten. Besonders schön ist das Valle de la Luna, das Mondttal. Unternehmen Sie etwa eine geführte Tour auf die Dünenkämme und Felsspitzen und beobachten von dort den Sonnenuntergang. Im untergehenden Licht entstehen die buntesten Farbsspiele und die zerklüftete Felslandschaft errinnert an die Mondoberfläche.

 

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Puerto Varas

Puerto Varas liegt im Süden des Landes am Südufer des Llanquihue-Sees und ist der perfekte Ausganspunkt, um die sogenannte „chilenische Schweiz“ zu entdecken. Mein Tipp: Verbringen Sie Ihren ersten Abend in einem der Restaurants an der Promenade mit Blick auf den See und die schneebdedeckten Vulkane im Hintergrund.

 

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Vulkan Osorno

Auf der nordöstlichen Seeseite ragt immer der Vulkan Osorno auf. Bis 1300 Meter Höhe kann man auf den Vulkan zu einer kleinen Berghütte fahren. Der Blick von hier auf das Tal und den See einerseits, und die schneebedeckte Vulkanspitze auf der anderen Seite ist atemberaubend. Wer mag kann ab hier dem Gipfel entgegen stiefeln. Aber Achtung: So warm es auch im Tal war, ab hier wird es kalt und bis zur Spitze auf 2652 Meter Höhe kommt noch jede Menge Schnee.

Chiloé

Für einen Tagesausflug von Puerto Varas aus bietet sich die zweitgrößte Insel des Landes, Chiloé, an. Die Küste der Insel erinnert zum Teil an die Steilküsten Irlands. An einigen Stränden können Sie Pinguine beobachten, Karten mit den aktuellen Pinguin-Stränden können Sie an Bord der Fährschiffe zur Insel erwerben.

 

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Saltos de Petrohué (Wasserfälle von Petrohué)

Ebenfalls einen Besuch wert und von Puerto Varas etwa eine Autostunde entfernt liegen die Wasserfälle von Petrohue im Nationalpark Vicente Perez Rosales. Die kleinen Wasserfälle durchfließen Lavagestein und enden nach einigen Kilometern im smaragdgrünen See Petrohue.

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Valparaíso

Valparaíso bedeutet übersetzt Paradiestal und ist eine bunte Hafenstadt mit etwa 280.000 Einwohnern. Die Stadt gilt zu Recht als kulturelle Hauptstadt des Landes, der historische Stadtkern mit seiner einzigartigen Architektur ist sogar UNESCO Weltkulturerbe. Im 19. Jahrhundert war der Hafen einer der bedeutendsten Häfen der amerikanischen Westküste. Mit dem Bau des Panama-Kanals nahm die Bedeutung stark ab und der wirtschaftliche Reichtum ging verloren. Die Stadt erstreckt sich über mehrere Hügel (cerros) und strotzt vor Treppen. Außerdem gibt es 16 kleine Aufzüge (ascensores), die einen vom Fuß der Hügel hoch hinauf tragen. Die Häuser sind häufig bunt bemalt und meterhohe, kunstvolle Graffitis prägen das Stadtbild. Die kulturelle Atmosphäre atmet man mit jedem Schritt. Schon Pablo Neruda, der chilenische Nationaldichter, war fasziniert von der inspirierenden Stimmung in der Stadt mit den vielen Treppen.

Santiago de Chile

Am Ende meiner Reise verbrachte ich noch einige Tage in Santiago.  Hier lohnt sich auf jeden Fall ein geführter Rundgang, um in die Stadtgeschichte einzutauchen. Eine ausführliche Beschreibung und Tipps für den Aufenthalt in der Stadt, finden Sie im Blogartikel 48h in Santiago de Chile.

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